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5.105 Ritualmord
Im Central Park wird ein schwarzer Junge gefunden, dem Kopf und Gliedmaßen abgehackt wurden. Neben ihm steht eine Kerze und Schalen mit Blut - alles deutet auf einen Ritualmord hin. Die Kerze bringt Stabler und Benson auf die Spur der Santeria-Glaubensgemeinschaft. Odufemi, der Leiter des Glaubenszentrums, kann sich jedoch nicht erinnern, an wen er diese Kerze verkauft hat. Auch alle Spuren weiteren verlaufen im Sand. Doch schließlich erinnert sich Odufemi doch daran, dass vor nicht allzu langer Zeit eine weiße Frau bei einer Veranstaltung Kerzen gekauft hat. Inzwischen hat die Gerichtsmedizinerin Warner mit Hilfe einer Wasserstoff- und Stickstoffisotopen-Analyse herausgefunden, dass der tote Siebenjährige erst seit etwa vier Wochen in den Staaten ist und vorher in Nigeria gelebt hat. Bald darauf meldet sich Mabuda, die Stellvertreterin des nigerianischen Konsuls, bei den Ermittlern. Sie hatte einen Anruf von einem Mädchen bekommen, die sich Sorgen um ihren verschwundenen Bruder machte. Mit Hilfe der Anruflisten kann die Telefonnummer zu einer bestimmten Gegend zurückverfolgt werden, in der eigentlich nur Weiße wohnen. Im Haus der Familie Laymon entdeckt Fin ein schwarzes zwölfjähriges Mädchen namens Na' Imah, die dort als kostenlose Putzhilfe arbeitet und die tatsächlich in der Botschaft angerufen hatte, weil ihr Bruder Ajani verschwunden war. Mrs. Laymon wird derweil wegen Sklaverei verhaftet. Um ihre Lage zu verbessern, berichtet sie, wie sie an das Kind gekommen ist. Daraufhin entdecken Fin und Stabler in einem Lagerhaus ein Dutzend weiterer schwarzer Kinder, die kurz vor dem Hungertod stehen. Der Menschenhändler, der sie dort eingesperrt hatte, wurde offenbar über die Polizeiaktion informiert und konnte fliehen. Kwasi, einer der eingesperrten Jungs, erzählt von einer Puppe, die dem Mann, der Ajani mitnahm, gefallen hat. Benson und Stabler glauben nun, dass es nicht nur um billige Arbeitskräfte, sondern auch um Sex geht. Na' Imah klärt die Polizisten auf, dass ihre Mutter ihr und Ajani einen Beutel genäht hat, damit sie den Glücksbringer Ikenga stets am Herzen tragen konnten. Maggie, die Frau, die die Kerzen bei Odufemi gekauft hatte, hat auch einen solchen Ikenga auf dem Schreibtisch stehen. Sie handelt zwar mit afrikanischer Kunst, will den Ikenga jedoch nicht verkaufen, da er ein Geschenk ihres Mannes ist. Ihr Mann Alan lehrt Kunstgeschichte an der Universität und behauptet in einer Vernehmung, den Ikenga auf einem Flohmarkt gekauft zu haben. Als Fin und Stabler in seinem Büro den Beutel finden, den Ajanis Mutter genäht hatte, kommt er in arge Erklärungsnöte...
5.106 Familien
Die 16-jährige Shannon Coyle wird mit einer Wunde am Hinterkopf tot aufgefunden, nachdem sie von einer Choprprobe nicht zurückgekehrt ist. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt, dass sie noch kurz vor ihrem Tod Sex hatte. Der Mordverdacht fällt zunächst auf den Chorlehrer Abruzzo, der eine Schwäche für junge Mädchen hat. Wie sich herausstellt, hat er aber nur mit Shannons Freundin Lisa ein Verhältnis. Kurz darauf stoßen die Ermittler auf denjenigen, mit dem Shannon tatsächlich Sex hatte. Sein Name ist Aidan. Von ihm erfahren Benson und Stabler, dass Shannon in der achten Woche schwanger war. Der Gentest am Fötus ergibt überraschenderweise, dass ein Fall von Inzest vorliegt. Die Polizei vermutet, dass Shannons Bruder Brian Sex mit seiner Schwester hatte. Da Shannons Vater seit elf Wochen in Afrika arbeitet, kommt er nicht in Frage. Eine letzte Möglichkeit ist die Theorie, dass Shannon und der Erzeuger den gleichen Vater hatten. Obwohl diese Variante eyxtrem unwahrscheinlich erscheint, gehen die Ermittler dieser Möglichkeit nach. Es stellt sich tatsächlich heraus, dass Aidan und Shannon eigentlich Halbgeschwister sind. Eine komplizierte Familienstruktur kommt ans Tageslicht, denn Aidan Connors Vater Jason hat tatsächlich zwei Familien, er ist auch Barry Coyle, der Vater von Brian und Shannon. Als Jason erschossen aufgefunden wird, verhaften die Detectives Susan Coyle, Shannons Mutter. Staatsanwältin Novak klagt sie des Mordes an Jason an. Während der Verhandlung gesteht plötzlich Aidan, seinen Vater ermordet zu haben. Doch der Psychologe Huang merkt, dass er lügt und seine Mutter Debra deckt…
5.107 Verfolgungswahn
Der kleine Jacob Nesbit wird dabei ertappt, wie er in einer Mülltonne nach Essensresten sucht. In dem Glauben, er sei ein Straßenkind, das Hilfe braucht, übergibt der Hausbesitzer ihn der SVU. Benson und Stabler stellen schnell fest, dass Jacob ein scheinbar geordnetes Zuhause hat und mit seiner Mutter Marilyn sowie seinem älteren Bruder Adam in einer großen Wohnung lebt. Allerdings ernährt die Mutter ihre Söhne vegetarisch und lässt sie keine öffentliche Schule besuchen, sondern erteilt ihnen "Heimunterricht". Bei weiteren Nachforschungen stellt sich heraus, dass der Vater der Kinder erschossen worden ist, als er zufällig in einem Lebensmittelgeschäft war. Marilyn leidet seitdem unter Verfolgungswahn und wähnt sich und ihre Söhne nirgendwo in Sicherheit. Als Benson und Stabler wegen der Ernährung der Kinder das Jugendamt einschalten, denkt Marilyn, man wolle ihr Jacob und Adam wegnehmen und zu Pflegeeltern geben, von denen sie glaubt, dass ihre Söhne dort misshandelt und vergewaltigt würden. Am Abend vor einem weiteren Besuch des Sozialarbeiters wird Jacob von Stabler, erschossen in der elterlichen Wohnung aufgefunden. Nur kurze Zeit vorher hatte der Junge bei Stabler angerufen. Marilyn und Adam sind spurlos verschwunden...
5.108 Freundinnen
Die Schülerin Emily Sullivan wird ermordet im Kofferraum ihres Wagens gefunden: Die Leiche ist mit zahlreiche Messerstichen übel zugerichtet worden. Der Verdacht fällt auf Agnes Linsky, eine Mitschülerin, mit der Emily schon als Kind befreundet war. Benson und Stabler finden heraus, dass die Freundschaft der Mädchen in die Brüche ging, als Emily anfing, Agnes zu mobben. Doch im Verhör behauptet Agnes, nichts mit dem Mord zu tun zu haben. Weil sich der anfängliche Verdacht gegen Agnes nicht bestätigt, beschließen die Ermittler, Emilys Freundeskreis näher unter die Lupe zu nehmen. Wie sich herausstellt, war Emily in der Mordnacht mit ihren besten Freundinnen Andrea Kent, Paige Summerbee und Brittany O'Malley unterwegs. Alles deutet darauf hin, dass eine der jungen Frauen für die Bluttat verantwortlich ist. Nach zähen Befragungen erfahren die Ermittler, dass Brittany ihren Freund Lukas gebeten hat, Emily anzumachen, um deren Freundschaft zu testen. Danach scheint sich ein Eifersuchtsdrama zwischen Emily und ihrer Freundin Brittany abgespielt zu haben...
5.109 Vernachlässigt
Ein sechsjähriger Junge namens Jamie wird in die Notaufnahme gebracht, nachdem er laut der Aussage seines Pflegevaters während eines nächtlichen Gottesdienstes plötzlich zu atmen aufgehört hat. Trotz aller Wiederbelebungsversuche kann die Ärztin nur noch den Tod des Jungen feststellen. Der kleine Jamie hat jedoch die Druckstelle eines Rings auf der Brust, die nahe legt, dass Jamie schon länger tot war, als von den Pflegeeltern angegeben. Fin und Munch ermitteln im Bereich der Kirche. Der Verdacht fällt zuerst auf einen baptistischen Prediger, da der Abdruck auf der Brust des Jungen von seinem Ring zu stammen scheint. Doch wenig später finden die Ermittler Hinweise, dass Jamie in der Wohnung seiner Pflegeeltern mit einem Schaumstoffkissen erstickt worden ist. Als Täter wird der Pflegevater Sam ermittelt, der mit dem epilepsiekranken Kind nicht mehr fertig wurde. Die Verantwortung fällt auf die Betreuerin vom Jugendamt zurück, die sich nicht vorschriftsmäßig um Jamie gekümmert haben soll. Doch sie wird vom Gericht freigesprochen. Als Fin ihr mitteilt, dass Jamies Pflegeltern, Sam und Lori-Ann, noch weitere Pflegekinder hatten, von denen eines vermisst wird, bringt sie sich um. Das vermisste Pflegekind Megan ist entgegen der Vermutung der Ermittler jedoch am Leben und wird in einer Nervenklinik aufgespürt. Die Pflegemutter hatte die Kleine in der Nacht, in der Jamie ermordet wurde, eingeliefert. Der diensthabenden Ärztin erzählte sie, dass das Mädchen psychotische Schübe habe und phantasiere. Niemand hatte der kleinen Megan daher geglaubt, als sie bei ihrer Einlieferung von ermordeten Kindern redete. Fin spürt Megan auf und erfährt von ihr die Wahrheit. Laut der Aussage des Mädchens erstickte die Pflegemutter den kleinen Jamie mit einem Kissen. Wenig später wird Lori-Ann mit den Aussagen des Mädchens konfrontiert. Sie bleibt jedoch felsenfest bei der Variante, dass ihr Mann den Jungen ermordet habe. Doch die Detectives lassen ihren Mann Sam die Vernehmung mithören. Als er hört, dass Jamie ermordet wurde, bricht er sein Schweigen und beschuldigt seine Frau des Mordes...
5.110 Perversion
Der zwölfjährige J.J. Ostilow fällt durch massive Drohungen in einem Chatroom auf. Benson und Stabler werden mit den Ermittlungen betraut, weil die Äußerungen des Jungen darauf hindeuten, dass er sexuell missbraucht wurde. Bei den Ostilows machen die Ermittler eine erschreckende Entdeckung: J.J. hat die Genitalregion der Puppen seiner kleinen Schwester verstümmelt. Bei der Befragung gibt J.J. zu Protokoll, dass er vom Ex-Boss seines Vaters, dem schwerreichen Spielzeugfabrikanten Billy Tripley, missbraucht wurde. Offenbar hat Tripley J.J.s Vater eine millionenschwere Abfindung gezahlt, damit dieser die Sache nicht vor Gericht brachte. Wie sich herausstellt, lebt Billy Tripley in einer Art Spielzeug-Palast, in dem er regelmäßig Partys mit Kindern feiert. Der Industrielle gibt sogar zu, regelmäßig mit Kindern in einem Bett zu schlafen, doch den Missbrauchsvorwurf streitet er kategorisch ab. Alles hängt jetzt von J.J.s Aussage ab - aber der Junge verschwindet plötzlich, bevor er vor Gericht auftreten kann. J.J.s Vater, der offensichtlich dahinter steckt, wandert wegen Behinderung der Justiz ins Gefängnis, verrät aber nicht, wo der Junge steckt. Benson und Stabler versuchen verzweifelt, J.J.s Aufenthaltsort zu ermitteln. Da meldet sich plötzlich ein weiteres mutmaßliches Opfer von Tripley bei der Polizei...
5.111 Lebenslügen
An einem bekannten New Yorker Straßenstrich wird Jeff York, der stellvertretende Staatsanwalt der Bronx, erwürgt aufgefunden. Benson und Stabler verdächtigen zunächst einen Strafverteidiger, der York vor kurzem im Gerichtssaal bedroht hatte - doch die Analyse eines am Tatort gefundenen Kondoms deutet in eine ganz andere Richtung: York hatte offenbar vor seinem Tod Sex mit einem anderen Mann. Der Staatsanwalt hat jahrelang verborgen, dass er homosexuell und HIV-positiv war. Recherchen in alten Fällen ergeben, dass bei der Tat die Vorgehensweisen früherer Morde kopiert wurden, die alle von Staatsanwalt Andy Abbott verhandelt wurden. Abbott weist alle Vorwürfe von sich. Er sei zur Tatzeit bei seinem wöchentlichen Pokerabend gewesen. Benson und Stabler finden jedoch heraus, dass es sich dabei um ein getarntes Treffen prominenter schwarzer Homosexueller handelt. Bei der Blutanlyse des toten Jeff York und des verdächtigen Andy Abbott entdeckt man schließlich eine Übereinstimmung: Beide sind mit HIV infiziert - und der Erregerstamm ist bei beiden derselbe. Der ehemalige Baseballspieler McGovern gibt unter Druck zu, dass er auch an den "Pokerabenden" teilgenommen hat, bestreitet jedoch die Tat. Er beschuldigt Abbott, Jeff York umgebracht zu haben, weil dieser ihre Beziehung öffentlich machen wollte...
5.112 In die Schuhe geschoben
Ein Gärtner macht die Polizei auf einen abgesperrten Tatort im Central Park aufmerksam. Die Cops finden dort die Leiche von Rebecca Wheeler, Studentin der Kriminologie, die sich besonders für drogensüchtige Ex-Häftlinge eingesetzt hatte. Der Tathergang und sämtliche Indizien, vor allem ein erstaunliches Wissen über Forensik weisen auf ihren Mentor als Täter hin. Professor Vega taucht unter, weil er weiß, dass man nach ihm fahnden wird, denn er hat vor dreißig Jahren eine junge Frau ermordet. Nach seiner Verhaftung an Rebeccas Grab glaubt man ihm nicht, dass er Rebecca heiraten wollte und dass alle Beweise nur untergeschoben sind. Der einzige Zeuge für sein Alibi, ein Drogendealer, ist untergetaucht. So wird Vega vor Gericht schuldig gesprochen. Erst nach dem Urteil kommen den Ermittlern ernsthafte Zweifel...
5.113 Todessehnsucht
Christina Nerrit ist gefesselt und hat eine Plastiktüte über dem Kopf, als sie von zwei Putzfrauen gefunden und im letzten Moment gerettet wird. Christina erzählt, dass sie überfallen und vergewaltigt wurde, aber Forensik und SVU finden heraus, dass Christina von einer Frau Besuch hatte, die ihr helfen wollte, sich umzubringen. Bevor das SVU-Team ermitteln kann, um wen es sich bei der unbekannten Frau handelt, gelingt es Christina, sich mit einer Überdosis Insulin zu töten. Bei der Untersuchung von Christinas Laptop machen Benson und Stabler eine aufschlussreiche Entdeckung: Christina hat sich offenbar auf einer Website mit anderen Selbstmordwilligen ausgetauscht. Die Website wird von Amy Solwey betrieben, die wegen eines Nierenschadens selbst ständig unter Schmerzen leidet. Ihr einziger Lebensinhalt ist der Kampf für aktive Sterbehilfe, die sie über ihre Website anderen Leidenden anbietet. Amys Verteidiger Moredock attackiert vor Gericht das Gesetz, das aktive Sterbehilfe unter Strafe stellt und hofft, so einen Präzedenzfall schaffen zu können. Weil sich die Jury nicht einigen kann, scheitert der Prozess jedoch. Die Stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Novak will zunächst auf eine neuerliche Anklage verzichten - aber dann findet Munch Beweise, die den Fall plötzlich in neuem Licht erscheinen lassen...
5.114 Der Tod der alten Damen
Eine 70 Jahre alte Frau wird vergewaltigt und erdrosselt aufgefunden. Die Sondereinheit ermittelt, dass bereits mehrere ältere Opfer mit den gleichen Würgemalen gefunden wurden. Es stellt sich heraus, dass sie zum Teil noch sexuell aktiv - aber alle schwerkrank waren. Durch einen behandelnden Arzt bekommen die Ermittler den Hinweis, dass die Frauen vom Pflegedienst RDV betreut wurden, der von Dr. Matthew Spevak geleitet wird. Weitere Recherchen ergeben, dass das Vermögen der Verstorbenen immer eine Stiftung erbte, die Dr. Spevak ins Leben gerufen hat. Mit Hilfe von gefälschten Unterlagen sickert deren Geld in seine Taschen. Mit den Einnahmen begleicht er seine immer größer werdenden Spielschulden. Einige Tage später wird der Hauptverdächtige erschossen neben einer toten alten Dame gefunden. Weitere Ermittlungen von Benson und Stabler ergeben, dass Dr. Spevaks Schwester Emma etwas mit den Morden zu tun hat. Anscheinend fühlte sie sich von ihrer Mutter benachteiligt. Deshalb wollte sie den Töchtern der Opfer, die sich in einer ähnlichen Lage wie sie befanden, als ihre kranke Mutter noch lebte, durch ihre Morde ein besseres Leben ermöglichen...
5.115 Vergiftet
Die vierjährige Alexis wird mit einer Vergiftung ins Krankenhaus gebracht. Als sie eingeliefert wurde, war sie bereits klinisch tot. Nach der Wiederbelebung liegt sie mit einer schweren Hirnschädigung im Koma. Ihre Tante sagt aus, dass Alexis ein rumänisches Adoptivkind ist, das von seinen neuen Eltern nicht geliebt wurde, da sich gleich nach der Adoption Zwillinge eingestellt hätten. Aus dem Magen des Kindes wird eine Reinigungslösung gepumpt, die kein Kind in dem Alter freiwillig getrunken hätte. Durch die siebenjährige Schwester Katie erfahren die Detectives, was sich abgespielt hat. Alexis wurde von der Mutter Karen immer wieder der Seifenwasserschwamm in den Mund gesteckt, bis sie erbrach und keine Luft mehr bekam. Karen Campbell wird noch im Krankenhaus verhaftet, aber Richter Taft lässt die siebenjährige Zeugin nicht zu und spricht die Frau frei. Novak weiß, dass Richter Taft Standesvorurteile hat und völlig willkürlich Recht spricht. In einem anderen Urteil hat er eine Frau, die nicht seinem Klischee von einer guten Mutter entsprach, zehn Jahre unschuldig hinter Gitter gebracht. Novak und die Detectives wollen diesen arroganten, selbstherrlichen Richter zu Fall bringen und verhaften ihn wegen Beihilfe zum Mord an...
5.116 Krankhaftes Verlangen
In der Toilette eines Cafés wird durch Zufall eine Minikamera entdeckt, mit der ein Spanner perverse Videos aufgenommen hat. Die Ermittlungen führen zu einem Mann Ende zwanzig, der eine schlimme Kindheit hatte und auf sexuelle Perversionen fixiert ist. Von den Detectives in die Enge getrieben, bietet er einen Handel an, um seine Strafe zu mildern. Er schenkt ihnen einen richtigen Fall: Eine seiner Aufnahmen zeigt den sexuellen Missbrauch an einem zwölfjährigen Jungen auf einer Toilette im Central Park. Nach technischer Aufbesserung des Videos wird klar, dass sich eine Frau an dem zwölfjährigen Shane Madden vergangen hat. Bei den Ermittlungen fällt der Verdacht zunächst auf Shanes Mutter, die einen Hang zu jüngeren Männern hat und durch Alkohol bedingt, oft an Kontrollverlust leidet. Doch die Ermittlungen gegen sie führen ins Leere. Stattdessen verdichten sich die Verdachtsmomente, dass die Schulleiterin des Jungen Mrs. Rice mit dem Fall etwas zu tun haben könnte. Sie wird als ungewöhnlich sexuell aktiv und pädophil eingeschätzt. Mrs. Rice entzieht sich der Verhaftung und flieht mit dem Zwölfjährigen. Nach der Festnahme wird bei der pädophilen Frau ein großer Gehirntumor festgestellt. Nachdem er in einer Notoperation entfernt worden ist, nimmt ihre Triebhaftigkeit ab. In einer Computertomographie wird nachgewiesen, dass sie auf keinerlei pädophile Reize mehr reagiert. Unter Kontaktverbots-Auflagen kommt sie wieder auf freien Fuß, wird aber von ihrem Mann und Stiefsohn verlassen. Sie gilt als kooperativ und geheilt, verletzt aber plötzlich die Auflagen, indem sie Shane, der sie als Mutterfigur vergöttert und als Geliebte vermisst hat, anruft. Die Detectives sind fassungslos, als sie Mrs. Rice verhaften. Sie hat Shane, dem es ohnehin schwerfällt, die Erlebnisse zu verarbeiten, nun auch noch mitgeteilt, dass sie ein gemeinsames Baby haben werden. Damit hat sich zwar ihr innigster Wunsch erfüllt, aber ansonsten liegt alles in Scherben...
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