Story
Das Konzept von „Rome“ ist, die vorchristliche Welt der Römischen Republik und der ihr eigenen Moral aus der Sicht eines einfachen Bürgers darzustellen. Rom sollte so gezeigt werden, wie es vor dem dekadenten goldenen Zeitalter der römischen Kaiser ausgesehen hatte. Das Bild einer schmucken und geordneten Stadt, wie das antike Rom in vielen Filmen präsentiert wurde, sollte widerlegt werden. Die Wirklichkeit Roms sah anders aus: eine Stadt mit einer Million Einwohnern, bei weitem die größte ihrer Zeit. Rom war ein überfüllter, lauter, pulsierender Ort, an dem großer Reichtum neben erbärmlicher Armut existierte und dessen Bewohner aus aller Welt die Stadt aus allen Nähten platzen ließen.
Wir befinden uns im Jahr 52 vor Christus vierhundert Jahre nach der Gründung der Republik, Rom ist die reichste Stadt auf der Welt, eine internationale Metropole mit 1 Million Einwohner, Mittelpunkt eines sich ausbreitenden Reiches.
Die Republik war auf den Prinzipien der geteilten Macht aufgebaut, die keiner Einzelperson erlaubte die absolute Macht zu ergreifen. Nun aber zerbrachen diese Prinzipien durch ein Übermaß an Korruption. Die führende Schicht wurde immer reicher und extravaganter und die alten Werte verfielen und es entstand eine große Kluft zwischen den Klassen. Gesetz und Ordnung wurden geschwächt und die Macht verschob sich immer mehr auf die Seite des Militärs.
Nach 8 Jahren Krieg hatte Gaius Julius Caesar seine meisterhaften Eroberungen beendet und war nach Rom zurückgekehrt. Er brachte seine kampferprobten, loyalen Männer mit und unermesslichen Reichtum. Außerdem eine Agenda mit radikalen sozialen Veränderungen. Die Aristokraten sind erbost und drohen ihn als Kriegsverbrecher anzuklagen, als er in Rom eintrifft. Die empfindliche Balance der Macht liegt in den Händen des Freundes und Mentors von Caesar - Pompey Magnus.
Genau diese Situation herrscht als die beiden Soldaten von Caesars 13ter Legion Lucius Vorenus und Titus Pullo in Rom eintreffen.
Die ewige Stadt hat sich längst in ein Tollhaus verwandelt, in dem Betrug und Intrigen an der Tagesordnung sind. Dabei haben längst nicht immer die Männer das Sagen. Machtbesessene Frauen wie Caesars Nichte Atia ziehen im Hintergrund die Fäden. Dem gerissenen Biest ist jedes Mittel recht, um sich die Männer gefügig zu machen und den eigenen Besitz zu sichern.
Bildgewaltig, blutig, actionreich und ohne Tabus erzählen die zwölf Episoden der spektakulären Event-Serie vom Treiben in der Ewigen Stadt: wie Feldherr Caesar zum tyrannischen Diktator aufsteigt und Pompejus bis ins ferne Ägypten flüchtet, wo die schöne Cleopatra gerade die Strippen zieht. Wie Cäsar dank der überlegenen Kampftechnik seiner Legionen die Feinde besiegt. Oder wie hemmungslos sich die Römer der Liebe hingaben. "Sie trieben es und sie liebten es", erklärt Serienmacher Jonathan Stamp, warum die lasterhaften Sitten in "Rom" so offenherzig gezeigt werden. So nackt war die Antike noch nie - und der Aufwand für eine Serie selten so groß wie für "Rom": In den römischen Traditionsstudios Cinecittà wurde für die 100 Millionen Dollar teure und in HDTV gedrehte Serie gar der flächenmäßig größte Set der Welt errichtet.
