2.29 Aurora
Aurora
Auf Atlantis herrscht heller Aufruhr, nachdem die Sensoren der Stadt ein Antiker Kriegschiff am Rande der Pegasus Galaxie ausgemacht haben. Sheppards Team verschwendet keine Zeit und bricht mit der Deadalus zu dem Schiff namens Aurora auf. Kurz vor ihrer Ankunft entdecken sie ein Wraith Aufklärungsschiff, das gerade noch rechtzeitig zerstört werden kann. Unklar bleibt allerdings, ob das Schiff noch einen Notruf absetzen konnte.
Sheppard Team geht an Bord des treibenden Wracks. Dort finden sie die Crew der Aurora im Kälteschlaf. Obwohl die Technik der Stasiskammern noch in Ordnung ist, würden die Jahrtausende alten Körper der Antiker die Reanimation nicht überleben. Es gibt aber eine andere Möglichkeit sich mit der Crew zu unterhalten. Wie McKay herausgefunden hat sind alle Kammern miteinander durch ein neuronales Netzwerk verbunden, so dass es der Crew möglich ist, in einer virtuellen Welt miteinander zu interagieren.
Um mit diesen Überlebenden aus ferner Vergangenheit reden zu können, begibt sich Sheppard in eine leere Stasiskammer und Dr. McKay verbindet ihn mit dem Netzwerk. Im nächsten Moment befindet sich Sheppard auf der voll einsatzbereiten Aurora. Nur Sekunden später wird er als vermeintlicher Eindringling von den Antikern an Bord festgenommen und in eine Zelle gesteckt.
Der Captain der Aurora verhört Sheppard, glaubt aber kein Wort, von dem was er sagt. Denn der Captain kann sich nicht erinnern, eine Stasiskammer betreten zu haben. Erst recht glaubt er nicht, dass inzwischen 10.000 Jahre vergangen sind und dass seine Welt nur eine virtuelle Illusion sein soll. Ganz im Gegenteil er und sein engstirniger erster Offizier beharren darauf in ihrer Zeit zu sein. An Bord der virtuellen Aurora wird derweil fieberhaft an der Verbesserung des Hyperantriebs gearbeitet. Man will Atlantis so schnell wie möglich erreichen, denn die Crew besitzt wichtige Informationen über einen Schwachpunkt in der Verteidigung der Wraith.
In der echten Welt entdeckt derweil die Deadalus zwei Wraithschiffe, die Kurs auf die Aurora gesetzt haben. Bei der momentanen Geschwindigkeit werden sie in etwas über einer Stunde eintreffen.
Ronon und Teyla machen eine beunruhigende Entdeckung. In einer der Stasiskammern liegt ein Wraith. Dieser hat sich in das neuronale Netzwerk gehackt und gibt sich als Crewmitglied in der virtuellen Realität aus.
Um Sheppard zu warnen, begibt sich auch McKay in die virtuelle Welt. Nun müssen es die Beiden schaffen, den Captain von der Realität zu überzeugen und den Wraithspion zu finden. Nicht nur um sich selbst zu retten. Denn sollte der Wraith mit dem an Bord erlangten Wissen entkommen, würde das dazu beitragen, dass die Wraith bessere Hyperraumantriebe bauen könnten. Im schlimmsten Fall wäre es den Wraith so möglich zwischen den Galaxien zu reisen und dann auch die Erde erreichen, die ihnen zweifelsfrei reiche Weidegründe bieten würde.
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